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Freibad

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Unser Freibad wird schöner werden!

Einen kompletten Neustart beim Umbau des Homberger Freibades hat die freie Wählergemeinschaft (fWG) gefordert – und dafür sowohl im Bauausschuss als auch in der Stadtverordnetenversammlung einstimmige Unterstützung erhalten. Seit Jahren werden verschiedene Konzepte diskutiert, wie das altehrwürdige Bad am Erleborn aufgefrischt und zukunftsfähig gemacht wird. Die bisher vorgelegten Konzepte und Ideen aber konnten niemanden wirklich überzeugen. Die fWG hat darum vorgeschlagen ein Workshop-Verfahren durchzuführen wie es schon beim Rathausumbau erfolgreich war. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter/innen der Fraktionen und vor allem Fachplanungsbüros die sich mit Schwimmbädern auskennen erarbeiten dabei in ganztägigen Workshops Ideen und Konzepte. „Beim Rathausumbau sind wir auf diese Weise zu einem guten Ergebnis gekommen das niemand vorher auf dem Schirm hatte“, so Christian Utpatel bei der Stadtverordnetenversammlung.

Minigolf in der 80gern. Der Erleborn hatte schon früher mehr Freizeitangebote als „nur“ ein Schwimmbecken.

Insgesamt gebe es viele Fragen zu beantworten:

  • Wollen wir ein Sportbad oder ein Freizeitbad?
  • Welche Techniken und Energieformen sollen zum Einsatz kommen?
  • Welche Bedingungen braucht ein Gastronom um dort einen zuverlässigen und dauerhaften Service anzubieten?
  • Wie lässt sich generell die Saison verlängern, zum Beispiel auch um das Zeitfenster für Gastronomen zu erweitern?
  • Wo lässt sich der Wohnmobilstellplatz am besten unterbringen und wie am besten anbinden an die Infrastruktur des Bades?
  • Wie ist die Verkehrsführung für PKW aber auch Wohnmobile? Und auch für Radfahrer, die ebenfalls eine gute Anbindung nicht nur aus der Stadt sondern auch aus Richtung Mardorf und Falkenberg brauchen?
  • Könnte man auf diesem riesigen Gelände, von dem im Moment nur die Hälfte für den Badebetrieb genutzt wird, noch andere Freizeitangebote entwickeln?
  • Wieviel ist uns ein attraktives Freizeitgelände am Erleborn wert, wieviel Geld wollen und können wir ausgeben?
  • Und welches Fachplanungsbüro hat die beste Expertise um hier kompetent weiterzuhelfen?

Für Thomas Höse, neuer Stadtverordneter der fWG, ist noch ein anderer Aspekt wichtig: „Bis irgendetwas umgebaut wird muss auf jeden Fall der reguläre Badebetrieb aufrecht gehalten werden!“ Und dazu gehört auch, dass Umkleidetonnen, Spielgeräte und andere Dinge die in Erwartung einer Baustelle schon weggeräumt wurden, erstmal wieder zum Einsatz kommen.

Die fWG ist überzeugt: Das Freibad Erleborn ist ein besonderer Schatz in der schönsten Stadt Nordhessens – und es hat seine allerbeste Zeit erst noch vor sich.

Freibad: Ja, aber gut muss es werden!

schwimmbad

Historisches Kleinod: Die Schutzhütte, noch ohne Schwimmbad.

Dass der Erleborn schon immer ein Freizeitzentrum war zeigt sich am Kassenhäuschen des Freibades. Das nämlich ist ein historischer Schatz, denn es stand schon lange bevor drumherum ein Freibad gebaut wurde.  Wo einst nur eine Schutzhütte für Wanderer war und nun ein beliebtes, aber zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommenes Freibad ist, soll nun ein modernes Freizeit- und Erholungszentrum mit Wohnmobilhafen entstehen. Den ersten Schritt hat die Stadtverordnetenversammlung getan indem sie das Nutzungsrecht am Café zurückgekauft hat. Bleibt zu hoffen, dass das kleine Häuschen auch im neuen Konzept einen würdigen Platz findet. Für die FWG hat Fraktionsvorsitzender Achim Jäger die Planungen unterstützt, mahnt aber auch an, dass man fachkundige Planer dazuholt:

„Das Gebäude Schwimmbad Café im Erlebrunnenweg 17 soll für insgesamt 34.000 €, davon 5.000 € für Inventar und 29.000 € für die Ablösung des dinglichen Nutzungsrechts erworben werden.

Nun ist die Homberger FWG nicht dafür bekannt, dass sie dem Erwerb von Gebäuden und Flächen vorbehaltlos zustimmt. Wichtig für uns ist, dass es einen guten Grund bzw. ein vernünftiges Nutzungskonzept für die zu erwerbenden Gebäude gibt. Beides ist im Fall des Gebäudes Schwimmbadcafé zu bejahen.

Der Zugriff auf das Gebäude, dass sich auf dem Gelände unseres Freibades befindet, muss ausschließlich bei der Stadt liegen. Der 1996 im Rahmen eines Erbbaurechts vorgenommene Verkauf des Gebäudes muss korrigiert werden. Nach Meinung der FWG war es damals falsch ein im Schwimmbadbereich belegenes Gebäude an einen Dritten zu veräußern, nur um Folge- und Renovierungskosten zu sparen. Das Ergebnis sehen wir heute. Das Gebäude ist renovierungsbedürftig, energetisch suboptimal, steht leer und ist nicht im Zugriff der städtischen Gremien.

Im Rahmen der noch zu erstellenden Gesamtplanung des Bereichs Schwimmbad muss über die weitere Nutzung entschieden werden. Gegen eine kurzfristige Vermietung an einen Interessenten, der Kiosk und Pizzeria betreiben möchte, spricht natürlich nichts – möglichst noch in der laufenden Badesaison.

Unser Erleborn hat aber nicht nur als Schwimmbad großes Potenzial.

Homberg liegt in der Mitte Deutschlands. Camper und Wohnmobilisten, die auf ihren Urlaubsreisen unterwegs sind, suchen sehr oft Übernachtungsmöglichkeiten unweit der Hauptverkehrsachsen (Autobahn). Hier bietet sich Homberg (nur ca. 8 km von der Autobahn) an.

Im Bebauungsplan vom Dezember 1999 ist ja bereits ein Campingplatz ausgewiesen. Einer Erweiterung um Wohnmobilstellplätze stünde sicher auch nichts im Weg. Entsprechende Anträge wurden hier im Parlament bereits mehrfach gestellt. Dies sollte bei der anstehenden Neubeplanung des Freibades berücksichtigt werden.

Bei der Neugestaltung des Eingangsbereichs mit Um- oder Neubau von Kassengebäude, Imbiss / Restaurant und den Sanitäranlagen sollte berücksichtigt werden, dass zwischen dem geplanten Campingplatz / Wohnmobilstellplatz und dem Schwimmbadbereich Synergien geschaffen werden. Das kann zum Beispiel durch einen gemeinsamen Kassen- und Rezeptionsbereich (dies führt zur Einsparung von Personalkosten) und einen gemeinsamen Sanitärbereich mit Umkleiden, Duschen und WCs erreicht werden.

Die im Rahmen einer Bürgerinformation vorgestellten Planentwürfe zur Neugestaltung des Schwimmbades und die von den Hombergern gegebenen Anregungen bieten eine gute Basis um das Schwimmbad in einen zeitgemäßen Freizeitpark Erleborn um zu gestalten. Dabei darf man aber auch nicht auf fachkundige planerische Unterstützung für den Bau des Camping- und Wohnmobilstellplatzes verzichten. Beispielhaft seien hier www.diestellplatzberater.de genannt.

Im Bereich der Neugestaltung des Erleborns sind wir auf einem guten Weg. Die FWG stimmt daher dem Erwerb des Gebäudes Schwimmbadcafé zu.“

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