//
Archiv

Krankenhaus

Diese Schlagwort ist 3 Beiträgen zugeordnet

Krankenhausgelände: Jetzt bezahlbare Wohnungen bauen!

Mietwohnungen sind rar in Homberg. Diese Erfahrung machen junge Familien, Singles und Senioren immer wieder. Wer kein Häuschen bauen kann oder will, aber dennoch in einem gepflegten und modernen Ambiente leben möchte, hat kaum Optionen. Die wenigen Mietwohnungen die modernen Ansprüchen genügen, dazu groß genug für Familien, klein genug für Singles oder barrierefrei für Senioren sind, sind heiß begehrt. Und dadurch größtenteils für Normalverdienende unbezahlbar.

Die Homberger FWG hat darum jetzt die Initative ergriffen um neuen bezahlbaren Wohnraum in Homberg zu schaffen. Das Gelände des ehemaligen Krankenhauses bietet dafür jede Menge Entwicklungspotenzial. Nach jahrelangem Leerstand hat der Krankenhauskonzern Asklepios jetzt der Stadt angeboten, das Gebäude und Gelände zu übernehmen. Nun geht es darum, das Areal bestmöglich zu entwickeln.

Nach Auffassung der FWG ist die diskutierte Variante, einfach alles abzureißen und dann einzelne Grundstücke für weitere Einfamilienhäuser zu verkaufen, die schlechteste aller Optionen. In einem Antrag den die FWG für die kommende Stadtverordnetenversammlung gestellt hat heißt es dagegen: „Für die weitere Entwicklung des Geländes ist der Bau von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen vorzusehen. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum für Familien und Senioren zu schaffen, der in Homberg dringend benötigt wird.“ Das große Gelände, dessen Nachbarschaft ohnehin durch Mehrfamilienhäuser und eine Seniorenresidenz geprägt ist, wäre viel zu schade für den Bau weiterer Villen. Bevor alles abgerissen wird ist aber zu prüfen, ob nicht Teile der vorhandenen Bauten auch in die neue Bebauung integriert werden können. „Dabei soll die vorhandene Bebauung und Infrastruktur soweit möglich erhalten werden“, heißt es dazu im Antrag der FWG. Das Krankenhaus ist in den 60ger Jahren solide Stein auf Stein gemauert worden. Eine weitere Nutzung vorhandener Strukturen ist schon aus Gründen der Nachhaltigkeit geboten.

Am Ende hängt es davon ab dass sich ein Investor oder eine Wohnungsbaugesellschaft findet, die das Areal zu neuem Leben erwecken. Der Traum wäre es wenn hier ein neues lebendiges Stadtquartier entstünde, mit Mietwohnungen verschiedener Größen und für die Ansprüche unterschiedlicher Generationen. Damit es dazu kommt müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden.

Antrag der FWG: ogy.de/hx50

Fotonachweis: Hartmut910_pixelio.de

FWG begrüßt Umzug der Elternschule

Die Freie Wählergemeinschaft Homberg (FWG) begrüßt den Umzug der Elternschule in den „Frankfurter Hof“ als guten Beitrag zur Belebung der Innenstadt.

„Ob aber ein weiterer Umzug in das Haus ‚Marktplatz 15‘ sinnvoll und notwendig ist, sollte in den beteiligten Vereinen und den Gremien der Stadt ohne Vorfestlegungen und in Ruhe besprochen werden“, erklärte Achim Jäger, Fraktionsvorsitzender der FWG Homberg.

Mit Blick auf die Abrisspläne für das ehemalige Krankenhaus durch Asklepios erinnert Jäger daran, dass das Stadtparlament bereits im November 2016 den Magistrat einstimmig mit der Erarbeitung eines städtebaulichen Vertrags beauftragt hat. Darin sollte geregelt werden, dass zur Entwicklung der weiteren baulichen Nutzung des Geländes ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben werden soll. Dabei soll auch die vorhandene Bausubstanz berücksichtigt werden.

Nach Auffassung der FWG können mit diesem Verfahren alle offenen Fragen fachlich qualifiziert und transparent geprüft und die beste Lösung für Homberg gefunden werden.

Unterbringung von Asylsuchenden: Prüfen statt Überrumpeln

Die Freie Wählergemeinschaft Homberg begrüßt, dass der Magistrat nicht nachvollziehbare Äusserungen von Bürgermeister Wagner zur Umwandlung des Krankenhauses in eine Unterkunft für Asylsuchende einstimmig korrigiert hat.

Die FWG Homberg bekennt sich zugleich auch zur Verantwortung, hilfsbedürftigen Menschen im Rahmen des deutschen Asylrechts menschenwürdige Aufenthaltsbedingungen zu gewähren. Dazu gehört, dass wir nicht nach dem „St. Florians-Prinzip“ argumentieren, sondern konkret über unsere Möglichkeiten in Homberg beraten und abwägen.

Diese Verantwortung können wir im Rahmen kommunalpolitischer Entscheidungen aber nur übernehmen, wenn wir nicht von übergeordneten Entscheidern überrumpelt und im Parlament bestenfalls zum „Ja oder Nein sagen“ genötigt werden.

Die FWG Homberg dankt den rgerinnen und Bürgern, die mit Ihrer Initiative dazu beigetragen haben, dass nun die Voraussetzungen erheblich verbessert sind, um die anstehenden Prüfungen und Entscheidungen zur Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende transparent, demokratisch und qualifiziert auf der Basis unserer moralischen Verpflichtung gegenüber MitbürgerInnen und Asylsuchenden zu treffen.



Archiv

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 136 anderen Followern an