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Marktplatz: Keine Kompromisse zulasten von Behinderten!

Die Freien Wähler Homberg freuen sich, dass die beiden Initiativen der Homberger FWG zu den Themen „Barrierefreiheit“ und „Wohnmobilstellplatz“ von der Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar positiv aufgegriffen wurden. Beide Anträge (siehe: hier) wurden zur weiteren detaillierten Beratung in die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Die FWG wird den weiteren Verlauf der Beratungen aktiv begleiten und dafür Sorge tragen, dass bald endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Die von der FWG vorgeschlagene Rampe am Marktplatz muss eine vernünftige Lösung für alle Betroffenen sein. Ohne Frage ist darauf zu achten, dass der Bau möglichst kostengünstig erfolgt. Andererseits wird sich die FWG aber auch nicht auf Kompromisse zulasten von Behinderten, Senioren und jungen Familien einlassen. Es ist nicht einzusehen, dass ausgerechnet denjenigen, die ohnehin in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, irgendwelche Umwege oder Behelfslösungen zugemutet werden. Daher verbieten sich alle Hinweise, Betroffene könnten ja einfach irgendwo anders rumfahren. Nicht zuletzt die einschlägige Gesetzeslage zu den Themen Barrierefreiheit und Anti-Diskriminierung erfordert gleiche Zugangsmöglichkeiten für Alle. Nicht die Behinderten, Senioren und einen Kinderwagen schiebenden Familien sind an den jetzt entstehenden Zusatzkosten Schuld, sondern diejenigen, die den Marktplatz in dieser Weise geplant und diese Planungen parlamentarisch begleitet haben.

Mit derselben Entschiedenheit wird sich die FWG allerdings gegen unnötige Investitionen beim Thema „Wohnmobilstellplätze“ stellen. Zusätzliche Stromanschlüsse, Toilettenhäuschen und Parkscheinautomaten, wie sie während der Stadtverordnetenversammlung aus anderen Fraktionen gefordert wurden, erfordern Investitionen, die nicht zu refinanzieren sind. Kern des Vorschlages der FWG ist vielmehr, dass er außer der Ergänzung der ohnehin vorhandenen Beschilderung eben keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die Errichtung eines Luxus-Stellplatzes mit umfangreicher Infrastruktur würde mit Sicherheit eine wichtige Bereicherung des touristischen Angebotes Hombergs darstellen, müsste aber das Projekt eines privaten Investors sein und kann nicht aus städtischen Mitteln finanziert werden. Ungeachtet solcher weitergehenden Visionen zielt der Vorschlag der FWG darauf ab, so schnell wie möglich mit geringsten Mitteln mehr Nutzen aus dem vorhandenen Wohnmobiltourismus zu ziehen.

Christian Utpatel
Sprecher der AG Stadtentwicklung der FWG
Kontakt: christian@utpatel.de

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